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„Was naturliebende Menschen verzweifeln lässt" – das Erlebnis einer Mitarbeiterin

Spaziergänge in der Natur sind immer wieder etwas Schönes. Man kann im Sommer den Vögeln beim Zwitschern zuhören, allerlei Insekten beobachten, die von Blume zu Blume fliegen, und einfach die Schönheit der Pflanzen genießen. Aber leider lassen den naturliebenden Menschen einige „Aktionen“ schier zum Verzweifeln bringen. Eine Mitarbeiterin von uns kann über Folgendes berichten:

Juchu!!! Wo es am Sonntag noch grünte und blühte, summte und brummte, Schmetterlinge ihre Kreise zogen und unzählige Insekten zu beobachten waren, wurde nun wieder „Ordnung" hergestellt. Der nur ein Meter breite Feldrain, der reich mit Ackerrittersporn bewachsen war, wurde nun wieder gemulcht. Die noch vereinzelt herumfliegenden Schmetterlinge werden in den nächsten Tagen auch hier verschwunden sein, da ihnen die Lebensgrundlage genommen wurde.
Da brauchen wir uns über den stummen Frühling nicht zu wundern.

Nun kann ich endlich wieder in einer „Agrarwüste“ meinen täglichen Spaziergang machen. Und das obwohl das Gebiet meiner Wahl Potential besitzt und vielen seltenen und nicht so seltenen Arten Lebensraum bietet, ohne der Landwirtschaft zusätzlich Flächen zu entziehen. Hier würden die traditionell vorhandenen Feldrainen reichen, die leider auch ein „Auslaufmodell“ sind.


Der Feldrain vor dem Mulchen. Er ist reich an Ackerrittersporn.

Der Feldrain nach dem Mulchen.